Die Generaldirektion für Kreislaufwirtschaft, Energiewende und Klimawandel hat vorläufig über die Ausschreibung von Fördermitteln für die Planung und Einrichtung von Klimazonen auf Plätzen, Straßen, an Schulen und in öffentlichen Einrichtungen auf den Balearen entschieden, in Höhe von 2 Millionen Euro, finanziert aus der Steuer für nachhaltigen Tourismus (ITS).
Es wurden 24 Projekte eingereicht, um öffentliche Räume umzugestalten und an hohe Temperaturen anzupassen. Die Initiativen umfassen Maßnahmen zur Vergrößerung von Schattenflächen, zur Einbeziehung von Vegetation, zur Renaturierung von Plätzen und Straßen sowie zur Verbesserung des thermischen Komforts in öffentlichen Räumen und Bildungseinrichtungen, erklärte das Energieministerium in einer Mitteilung.
Die 13 ausgewählten Projekte wurden im Rahmen eines technischen und wissenschaftlichen Bewertungsverfahrens auf der Grundlage objektiver Kriterien ausgewählt, wobei Maßnahmen Vorrang erhielten, die am besten geeignet sind, die Auswirkungen extremer Hitze auf die Bevölkerung zu verringern und die Qualität der städtischen Räume zu verbessern.
Der Beschlussentwurf sieht die Finanzierung von Maßnahmen vor, die von den Gemeinden Llubí, Sóller, Sa Pobla, Lloret de Vistalegre, Calvià, Esporles, Inca, Costitx, Puigpunyent, Sineu, Estellencs und Alaró sowie vom Consell de Formentera vorangetrieben werden.
Zu den ausgewählten Projekten gehören Initiativen zur Schaffung kommunaler Netzwerke von Klimazentren, zur Anpassung von Bildungseinrichtungen, zur Umgestaltung von Plätzen und städtischen Bereichen sowie zur Förderung von Grünkorridoren, um die Temperatur in den Stadtkernen zu senken.
Hervorzuheben sind unter anderem der „Plan de Refugios Climáticos“ (Plan für Klimazufluchtsorte) von Llubí, der einen Pilot-Zufluchtsort im kommunalen Sportbereich vorsieht; das Projekt „Sóller resilient“, das auf den Aufbau eines kommunalen Netzwerks von Klimazufluchtsorten abzielt; sowie die Initiative des Consell de Formentera zur Schaffung eines insularen Netzwerks, das an die besonderen Gegebenheiten der Insel angepasst ist.
Die Ausschreibung ermöglicht zudem die Förderung von Maßnahmen, die speziell darauf ausgerichtet sind, Kinder und die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen vor extremer Hitze zu schützen. Dies gilt beispielsweise für die Projekte in Sa Pobla, Costitx und Sineu, die Verbesserungen im schulischen Umfeld und in Gemeinschaftsräumen durch neue Schattenbereiche und Maßnahmen zur Verbesserung des Klimakomforts vorsehen. Ebenso werden Initiativen zur Renaturierung und Verbesserung des öffentlichen Raums finanziert, wie der in Peguera geplante Grüngürtel, der von der Stadtverwaltung von Calvià vorangetrieben wird, oder die Maßnahmen in Esporles, Inca und Alaró zur Umgestaltung von Plätzen und öffentlichen Räumen, um diese in den heißesten Monaten lebenswerter zu machen.
Quelle: Agenturen





